Mariensäule

am Drachensee Furth im Wald

Drachensee - die Heimat des Waldschmidt, den man auch Vater des Tourismus nennt.


Bayern, das Urlaubsland Nr. l in Deutschland, wurde am 14. Mai 1917 durch die Fürbitte König Ludwig III. von Bayern, aufgrund der Nöte während des l. Weltkrieges durch Papst Benedikt XV der Muttergottes geweiht.

Damit wurde Bayern zum Marienland und rund um den Drachensee zeugen viele
Marienkapellen und Wegkreuze aus dieser Zeit von Gebetserhörungen während des ersten und zweiten Weltkrieges.

Waldschmidt

Maximilian Schmidt wurde am Ostufer des Drachensees in Eschlkam am 25. Februar 1832 geboren. Mit 18 Jahren begann Schmidt am Polytechnikum in München zu studieren. Mit 39 Jahren wurde er Schriftsteller.

Sein Roman: "Am Goldenen Steig" und das Lied, "Es war im Böhmerwald, wo meine Wiege stand" verhalfen ihm zu Weltruhm.

Prinzregent Luitpold, der ebenfalls ein begeisterter Leser von Schmidt war, wollte ihn deshalb unbedingt in den Adelsstand erheben. Nach langem hin und her einigten sich die beiden 1898 auf den Namenszusatz genannt Waldschmidt. Dieser Name ist erblich und daher heute noch in der Familie Schmidt gebräulich.

Was würde wohl heute der berühmte Waldschmidt denken, der 1890 den 1. Fremdenverkehrsverband Bayerns ins Leben gerufen hat und den man deshalb auch Vater des Tourismus nennt!

Maximilian Schmidt, genannt der Waldschmidt, würde sich wundern, wenn er heute aus den Fenstern seines Geburtshauses schauen würde. Erstaunt würde er auf die große Fläche des Drachensees blicken; ein neuer See, quasi direkt vor der Haustür, der sich wunderbar in die Landschaft einfügt. Was sagte er immer: "Der Wald braucht den Tourismus und die Touristen den Wald", jetzt haben sie nach langem Kampf sogar noch einen See.

Der Drachensee in der Abendsonne