Münchner Mariensäule mit Fatima-Madonna am Drachensee in Furth i. W., als ein Zeichen der Hoffnung im Kampf gegen den Drachen!
Papst Benedikt der XVI. wurde am 19. April 2005 gewählt; er wurde im Marienland Bayern geboren und seine Heiligkeit ist auch heute noch Honorarprofessor in Regensburg. Der Drachensee befindet sich im Bistum Regensburg, in der Pfarrei
Maria Himmelfahrt, in Furth im Wald.
Zur Erinnerung: In der Not des Ersten Weltkrieges wandten sich König Ludwig III. von Bayern und seine Gemahlin an Papst Benedikt XV. und baten ihn, er möge die Gottesmutter zur Patrona Bavariae (Schutzpatronin Bayerns) erklären und die Feier eines eigenen Festes gewähren.
Papst Benedikt XV. entsprach der Bitte mit einem Dekret vom 26. April 1916. Die erste Festfeier, Patrona Bavariae, legte er auf den 14. Mai 1917 fest.
Einen Tag zuvor, am 13. Mai 1917, erschien die Gottesmutter in Fatima den Kindern Lucia, Jacinta und Francesco und trug ihnen auf: "Betet täglich den Rosenkranz, für den Frieden in der Welt und das Ende des Krieges!"
Wenn man die Fatima - Bewegung in Westeuropa und den Kommunismus in Osteuropa als zwei Heerlager sieht, die sich einander gegenüberstehen, so wird es in der Mitte zum Kampf kommen. In der Revolutionszeitschrift "Iskra" schrieb der Gotteshasser Lenin 1917 in Petersburg:
"An der Mariensäule von München werden sich die Schicksale Europas entscheiden." Jedoch, es kam anders: Am 08.12.1991, dem Festtag der Unbefleckten Empfängnis, brach die Sowjetunion auseinander.
17 Jahre später befindet sich nun die Stadt Furth im Wald und der Drachensee in der Mitte der Europäischen Union, was wohl 1917 niemand für möglich hielt. Die 12 Sterne der EU-Flagge signalisieren: "Vollkommenheit und Vollendung", somit ist die Zahl der Sterne also unabhängig von der Zahl der Mitgliedstaaten.
So weist die Zwölfzahl der Sterne in der Bibel unter anderem auf die 12 Apostel hin, die das Fundament sind, auf dem Christus seine Kirche gegründet hat. Die Prophetie der mit der Sonne bekleideten Frau, mit einem Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt, kann als Symbol des Erfolges und des Triumphes der Jungfrau von Fatima über den roten Drachen gedeutet werden. (Offb. 12,1)