Mariensäule

am Drachensee Furth im Wald

Sehnsucht nach der Jungfrau vom Drachensee!


Zukunftsmusik:

Diese Seite wird am Tage der Drachensee-Madonna-Einweihung freigeschaltet, voraussichtlich am 13.05.2013

Bis zu diesem Zeitpunkt möchten wir hier unseren deutschsprachigen Marienfreunden einen kleinen Filmausschnitt vom "Ewigen Kampf des Guten über das Böse" empfehlen, der sich auf der Seite www.drachenstich.de befindet. Zum Film!

Originalfoto der Further Immaculata Madonna aus dem 18. Jahrhundert.
Die Further Immaculata Madonna aus dem 18. Jahrhundert.

Originalfoto der Further Immaculata Madonna aus dem 18. Jahrhundert.

Erschaffer und Herkunft des Kunstwerks sind nicht dokumentiert, jedoch kann man aufgrund der künstlerischen Machart vermuten, daß die Statue nach Verkündigung des Dogmas der "Unbefleckten Empfängnis" am 08. Dezember 1854 durch Papst Pius IX gefertigt wurde. Als erster Standort ist das "Haferschusterhaus" am Further Stadtplatz belegt und es dürfte wohl kein Zufall sein, daß beim großen Further Stadtbrand im Jahre 1863 genau vor diesem Haus das Feuer erlosch. Der Dachstuhl brannte noch ab, aber die Statue überragte in einer Nische unversehrt die Ruine. 1870 kaufte Frau Rosali Reimer die Statue und gelobte der Muttergottes, wenn ihre drei Söhne gesund aus dem Krieg zurückkommen, würde sie in ihrem Anwesen am Einberg eine Marienkapelle bauen lassen. Die Bitte wurde erhört und Frau Reimer ließ die Kapelle 1872 errichten. Die Marienstatue wurde im gleichen Jahr in einer großen Lichterprozession vom Further Stadtplatz in die Kapelle zum Einberg getragen, am Westufer des seit 2009 fertiggestellten Drachensees.

Ikonographisch geht diese Statue auf zwei Bibelstellen zurück. Eine aus dem Alten Testament und eine aus dem Neuen. Die Statue wird stehend auf einer Weltkugel dargestellt, ihr Fuß auf dem Kopf einer Schlange ruhend, als Symbol des Sieges über die Erbsünde. In der Vulgata steht in Genesis 3,15; "Ich will Feindschaft setzen zwischen dir (der Schlange im Paradies) und der Frau....; sie wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihrer Ferse nachstellen."

Mond und Sternenkranz verweisen auf die christliche Theologie, die durch das Sonnenwunder von Fatima prophetisch bestätigt wurden. In der Apokalypse des Johannes, Offb. 12,1 steht geschrieben: "Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel; eine Frau, mit der Sonne bekleidet, der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von 12 Sternen auf ihrem Haupt." Das Lilien-Zepter in der linken Hand symbolisiert Reinheit und Schönheit.

Die Nachbildung der Further-Fatima-Madonna im Jahre 2013 zeigt daher am Drachensee als Erkennungszeichen für Fatima ein sichtbares Herz hinter der rechten Hand der Muttergottes und verbindet damit die Marienerscheinungen in "Lourdes" und "Fatima". "Unbefleckte Empfängnis" und "Unbeflecktes Herz" vereint in der "Frau aller Völker", auf einer Mariensäule, als Siegerin über Glaubensverlust, Krieg, Hunger und Krankheit!

"Der Triumph des Unbefleckten Herzens wird mit dem großen Wunder des zweiten Pfingsten zusammenfallen. So werden die Sünder zur Gnade und zur Heiligkeit zurückkehren, die Verirrten auf die Straße des Guten, die Fernen in das Haus des Vaters, die Kranken zur vollkommenen Genesung. Die Hochmütigen, die Unreinen, die bösen Handlanger Satans werden für immer besiegt und verdammt sein." (MPB, Pfingsten 1994).

"Möge in den kommenden Jahren, die uns noch von dem hundertsten Jahrestag trennen, der angekündigte Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit näher kommen..." (Aus der Papstpredigt vom 13. Mai 2010 in Fatima).

Da die historische Further Immaculata-Madonna aus dem 18. Jahrhundert vor Kunstdieben geschützt werden mußte, konnte diese seit vielen Jahren auch nicht mehr in der "Hoimerlkapelle" verehrt werden. Mit aktuellen Spenden von 7.500.--€ könnte die neue Fatima-Immaculata-Madonna als kostbares Geschenk der Spender erneut an gleicher Stelle um Fürsprache und Hilfe angerufen werden. Jedoch erreicht die Mariensäule ab 15.000.--€ Spendeneingang eine Höhe von 5 Metern, so daß sich als Außenstandort z.B. auch die Dracheninsel anböte. Somit wird die Standortfrage durch die künftigen Spender entschieden!

Wir intensivieren unseren Spendenaufruf ganz besonders im "Jahr des Glaubens", das Papst Benedikt XVI. am 11. Oktober 2011 in Form eines "Motu proprio" ausgerufen hat. Es beginnt am 11. Oktober 2012 und endet am 24. November 2013. Der Papst beendet sein Apostolisches Schreiben mit den Worten: "Vertrauen wir der Mutter Gottes, die "selig" gepriesen wird, weil sie "geglaubt hat" (Lk. 1,45) diese Zeit der Gnade an."